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Whisky oder Whiskey?

Das Wort selbst bedeutet soviel wie „Wasser des Lebens“ und hat sowohl einen schottischen (beatha), als auch einen irisch-gälischen (uisce beatha) Ursprung. In seiner Schreibweise unterscheidet man den schottischen und kanadischen WHISKY, von dem irischen bzw. amerikanischen WHISKEY. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Destillat noch in allen produzierenden Ländern ohne „e“ geschrieben. Dann begannen einige Brennereien in Dublin ihre Produkte „Whiskey“ zu nennen, um sich damit von der schottischen Konkurrenz zu unterscheiden. In den USA sind bis heute beide Schreibweisen in Gebrauch.

Für die Herstellung von Whisk(e)y benötigt man nur 3 Dinge: Getreide, Wasser und Hefe. Umso erstaunlicher ist es, zu welcher Aromenvielfalt ein ausgereifter Whisk(e)y es bringen kann.

Die Antwort liegt im Herstellungsprozess:

  • Welches Getreide wird verwendet?
  • Wie wird die Gerste gemälzt?
  • Welche Form haben die Brennblasen (stills)?
  • Wie ist der Winkel der lyne arms?
  • Wie lang wird der Whisky gelagert?
  • Welche Fässer werden verwendet?

Das Destillat darf erst unter dem Namen Whisky verkauft werden, wenn er mindestens 2 Jahre (in den USA), in Schottland und Irland sogar 3 Jahre gereift ist. Oft lagert er aber viel viel länger, sodass der Brennmeister stets in die Zukunft blicken muss, wie die Nachfrage auf dem Markt in 5, 10 oder 15 Jahren ist.

Whisky versus Whiskey. Worin liegen die Unterschiede?

Allein was die Whiskysorten anbelangt unterscheiden sich Scotch und Irish in einigen Belangen.

Irland

Irland produziert 4 verschiedene Arten von Whiskey: Pure Pot Still Whiskey, Single Malt, Grain Whiskey und Blends.

Typisch irish ist vor allem der Pure Pot Still Whiskey, welcher aus gemälzter und ungemälzter Gerste hergestellt wird. Er wird ausschließlich in Pot Stills gebrannt. Heute sind nur noch 2 verschiedene reine Pot Still Whiskeys im Handel erhältlich: Redbreast und Green Spot.

Irische Blends sind eine Mischung aus Grain mit Pot Still und Single Malt.

 Weitere Unterschiede sind:

  1. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde beim Irish Whiskey nicht mehr das Gerstenmalz direkt über dem Torffeuer getrocknet, deswegen sind die irischen Whiskeys in der Regel nicht getorft, d.h. nicht mehr rauchig.
  2. Die Gerste muss direkt aus Irland stammen, in Schottland darf auch importiertes Getreide verwendet werden.
  3. Der Irish Whiskey musste früher dreifach destilliert werden. Zum Teil werden sie heute, wie in Schottland, nur zweifach gebrannt. 

Schottland

In Schottland gibt es eine Vielzahl von Abfüllungen. Im Großen und Ganzen gilt es zwischen Unblended Whiskies und Blended Whiskies zu unterscheiden.

 Für die Herstellung von Unblended Whiskies darf nur eine einzige Getreidesorte verwendet werden. Auch das Mischen mit aus anderen Getreidearten gebrannten Whiskies ist nicht erlaubt. Einzig das Mischen von Destillaten aus einer einzigen Getreideart ist gestattet.

Unterarten sind:

  • Single-Malt-Whisky
  • Single-Grain-Whisky
  • Single-Rye (Roggen) Single-Wheat (Weizen) Single-Corn (Mais)

 

Blended Whiskies warden wie der Name schon sagt gemischt. Sie werden von den Master-Blendern nach Rezepturen „aufgebaut“. Die Blender müssen bei jeder Produktion am Grundrezept Anpassungen vornehmen, damit die Blended Whiskies auch immer denselben Geschmack haben.

Bei einem Grain-Whisky dürfen die verschiedensten Getreidesorten verwendet werden, z.B. Roggen, Weizen oder Mais. Über die Zusammensetzung der Maische für einen Grain-Whisky existieren in Schottland keine rechtlichen Vorschriften. In einem kontinuierlichen Prozess kommen beim Brennvorgang anstelle der pot stills sehr hohe, säulenartige Destillierapparate zum Einsatz, sogenannte Coffey-still-Apparate.

Besondere Abfüllungen sind:

  • Single-Cask-Whiskies (aus einem einzigen Fass abgefüllt, oft streng limitiert)
  • Blended-Malt-Whiskies und Blended-Grain-Whiskies (andere Bezeichnungen: „Vatted Malt”, „Pure Malt“ oder Malt-Whisky“)

Um das ganze abzurunden, sein noch kurz auf den Bourbon Whiskey verwiesen.

Dieser gilt als typisch amerikanisch. Seinen Namen erhielt er von Bourbon County in Kentucky, seinem „Heimatstaat“. Der Bourbon entstand aus den Brennpraktiken vieler Einzelner, und war keine Erfindung von nur einer Person. Laut Gesetz darf die Maische für den Whiskey nicht weniger als 51% Mais enthalten (in der Regel sind es 70-90%), dazu etwas Gerstenmalz, Roggen und/oder Weizen. Das Gesetz verlangt, dass Bourbon mindestens 2 Jahre in neuen, ausgekohlten Weißeichenfässern lagern muss.

Zu den wichtigsten Marken zählen:

Weitere Informationen zu Bourbon erhalten Sie hier >>>

Fassen wir zusammen: Schottische Destillate (Scotch Whisky) und auch kanadische, werden grundsätzlich ohne „e“, also Whisky geschrieben. Hingegen die irischen (Irish Whiskey) und z.T die amerikanischen mit „e“, also Whiskey.

Weiter Unterschiede zwischen Whisky und Whiskey liegen in der Herstellung und im Geschmack, so sind die irischen Whiskeys größten Teils ungetorft und damit milder. 

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